Turnringe sehen simpel aus. Zwei Ringe. Zwei Gurte. Aufhängen und trainieren. Aber hier ist die Wahrheit:
Die Sicherheit von Turnringen hängt fast vollständig von der Qualität der Gurte und Schnallen ab.
Egal ob kontrollierte Rows oder explosive Muscle-Ups – dein gesamtes Körpergewicht (und oft deutlich mehr) hängt an wenigen entscheidenden Komponenten. In diesem Artikel erklären wir, wie sicher Turnringe wirklich sind, was schiefgehen kann und worauf du bei Gurten und Schnallen achten musst, um mit voller Sicherheit zu trainieren.
Wenn du neu im Ringtraining bist, starte am besten hier:
Was sind Turnringe und warum mit ihnen trainieren?
Sind Turnringe sicher?
Ja — Turnringe sind extrem sicher, wenn sie korrekt hergestellt und verwendet werden.
Im Vergleich zu festen Maschinen reduzieren Ringe oft sogar das Verletzungsrisiko, weil sie:
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natürliche Gelenkbewegungen erlauben
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sich deiner Kraft und Mobilität anpassen
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Zwangspositionen unter Last reduzieren
Deshalb werden Turnringe häufig in Calisthenics, CrossFit, Geräteturnen und Reha-Training eingesetzt.
Unsicher werden Ringe jedoch, wenn:
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Gurte unter Last rutschen
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Schnallen sich verformen oder brechen
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Nähte versagen
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Materialien mit der Zeit abbauen
Die meisten Unfälle passieren nicht wegen der Übung selbst – sondern wegen billiger Hardware.
Die häufigsten Sicherheitsrisiken (und warum sie entstehen)
1. Rutschende Gurte
Günstige Gurte oder schlecht konstruierte Schnallen können sich während des Trainings langsam verstellen – besonders bei dynamischen Bewegungen wie Dips, Kipping oder Muscle-Ups.
Warum das gefährlich ist:
Schon wenige Zentimeter Höhenverlust können dein Gleichgewicht mitten in der Wiederholung komplett zerstören.
2. Schnallenversagen
Manche Ringe verwenden:
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Kunststoffschnallen
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dünne, gestanzte Metallschnallen
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nicht verriegelnde Cam-Systeme
Diese sehen im Ruhezustand stabil aus, können aber versagen durch:
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Stoßbelastungen
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Schweiß und Korrosion
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wiederholte Mikrobewegungen
Warum das gefährlich ist:
Schnallenversagen passiert meist plötzlich – ohne Vorwarnung.
3. Schwache oder schlecht gewebte Gurte
Billige Gurte:
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dehnen sich mit der Zeit
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fransen an den Kanten aus
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verwenden minderwertige Nähte
Warum das gefährlich ist:
Sie halten anfangs vielleicht dein Körpergewicht, versagen aber bei höheren Kräften wie Negativwiederholungen, False-Grip-Training oder explosiven Übergängen.
Worauf du bei sicheren Turnring-Gurten achten solltest
1. Hohe Belastbarkeit (nicht nur „Körpergewicht“)
Turnringe sollten für deutlich mehr als dein Körpergewicht ausgelegt sein.
Warum?
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Dynamische Bewegungen vervielfachen die Kräfte
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Kleine Schwünge erzeugen Stoßbelastungen
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Oft trägt ein Arm mehr Last als der andere
Darauf solltest du achten:
✔ Industriewebband
✔ Belastbarkeit im Bereich mehrerer hundert Kilogramm
✔ Keine Dehnung unter Last
So sehen professionelle Lösungen aus:
Gymnastic Rings Collection
2. Dichtes, festes Gewebe
Ein dichtes Gewebe:
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verhindert Dehnung
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erhöht die Haltbarkeit
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sorgt für konstanten Halt in der Schnalle
Locker gewebte Gurte rutschen deutlich leichter – vor allem bei Cam-Schnallen.
3. Verstärkte Nähte
Gute Nähte sind:
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dick
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gleichmäßig
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an Belastungspunkten verstärkt
Lose Fäden sind ein sofortiges Warnsignal.
Worauf du bei sicheren Schnallen achten solltest
1. Nur Metallschnallen
Kunststoffschnallen sind für Krafttraining grundsätzlich ungeeignet.
Die beste Wahl:
✔ Massive Metallschnallen
✔ Korrosionsbeständige Beschichtung
✔ Keine scharfen Kanten, die den Gurt beschädigen
2. Echtes Verriegelungssystem
Eine hochwertige Schnalle:
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verriegelt fest unter Last
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verlässt sich nicht nur auf Reibung
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bleibt auch bei dynamischen Bewegungen stabil
Bewegt sich die Schnalle, wenn du leicht in den Ringen federst – ist sie nicht sicher.
3. Leicht verstellbar – ohne Nachrutschen
Gute Schnallen ermöglichen:
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schnelle Höhenverstellung
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exaktes Nivellieren
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null Bewegung nach dem Fixieren
Besonders wichtig bei Workouts mit mehreren Übungen.
Den Aufhängepunkt nicht vergessen
Selbst die besten Gurte und Schnallen helfen nichts, wenn die Ringe falsch aufgehängt sind.
Achte immer darauf, dass:
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der Aufhängepunkt ein Vielfaches deines Körpergewichts trägt
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die Oberfläche die Gurte nicht beschädigt
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die Ringe frei und ohne Reibung hängen
Sicherheitscheck für deine Turnringe (Kurzliste)
Vor jedem Training kurz prüfen:
- Schnallen auf Risse oder Verformungen
- Gurte auf Ausfransen oder Dehnung
- Nähte auf lose Fäden
- Gleiche Ringhöhe
- Sicherer Aufhängepunkt
Dauert 30 Sekunden – und kann monatelange Verletzungen verhindern.
Also … sind Turnringe sicher?
Absolut – wenn Qualität an erster Stelle steht.
Turnringe gehören zu den sichersten und gelenkschonendsten Trainingsgeräten, wenn:
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Gurte stark und rutschfest sind
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Schnallen aus Metall bestehen und zuverlässig verriegeln
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Materialien für echtes Training gebaut sind – nicht zur Deko
Wenn du Ringe für ernsthaftes Calisthenics-Training und langfristige Nutzung suchst:
MARMATI Gymnastic Rings
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Gebaut, damit du dich auf Bewegung konzentrieren kannst – nicht auf Sorgen.

