Uns allen wurde in der Schule beigebracht, Sport zu treiben, da dies die kognitiven Funktionen unterstützt. Dennoch führen nur wenige von uns nach der Schulzeit einen körperlich aktiven Lebensstil. Immer mehr Studien bestätigen die Vorteile von Bewegung für das Gehirn. Hier sind einige interessante wissenschaftliche Erkenntnisse über die Verbindung zwischen Gehirn und körperlicher Betätigung.
Bewegung löst die Ausschüttung des Gehirn-abgeleiteten neurotrophen Faktors (BDNF) aus – ein Protein, das eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Neurogenese spielt, die Bildung neuer Gehirnzellen und die Reparatur von durch Stress beschädigten Gehirnzellen.
Darüber hinaus verbessert es die Konnektivität zwischen neuronalen Netzwerken, was zu einer schnelleren Informationsverarbeitung im Gehirn führt und Ihnen in der heutigen schnelllebigen Welt einen deutlichen Vorteil verschafft. Durch die Erhöhung des Blutflusses sorgt Bewegung für eine reichliche Sauerstoffversorgung des Gehirns.
Bemerkenswerterweise wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass selbst eine moderate Trainingseinheit von nur 20 Minuten die Gedächtnisleistung verbessert und die Informationsverarbeitung erleichtert.
„Ein regelmäßiges Bewegungsprogramm mit moderater Intensität über sechs Monate oder ein Jahr hinweg ist mit einem Anstieg des Volumens ausgewählter Gehirnregionen verbunden“, sagt Dr. McGinnis für Harvard Health Publishing.
WARUM NICHT KÖRPER UND GEIST GLEICHZEITIG VERBESSERN?
Sie können die Vorteile für Ihr Gehirn in den unzähligen Studien sehen, die den Wert verschiedenster sportlicher Aktivitäten belegen. Jeder kann Sport in den Alltag integrieren und überall weiter trainieren – ohne jedes Limit mit Gymnastikringen.